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Was bedeutet kbA?

kontrolliert biologischer Anbau

Flachsfeld

Flachsfeld

 

  • Anbau in Fruchtfolge, ohne synthetische Düngung
  • biologische Schädlingsbekämpfung, ohne Pestizide
  • kein Anbau genetisch veränderter Pflanzen

speziell bei Baumwolle wird zusätzlich überprüft:

  • Ernte von Hand – Verzicht auf Entlaubungsmittel
  • Sicherung sozialer Standards bei den Erzeugern
  • Faire Preise und Abnahmekonditionen

 

Baumwollblüte

Baumwollblüte

Zur Zeit stammen weniger als 0,2 Prozent der weltweiten Baumwollproduktion aus kontrolliert biologischem Anbau.
Da wundert man sich schon, wo überall “kbA” draufsteht. Seriöse Hersteller können Ihnen die entsprechenden Zertifikate zeigen. Fragen Sie im Zweifel nach.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist nötig – wie auch diese Meldung von Spiegel Online zeigt.

 

Textilien aus kbA-Baumwolle sind mit Recht um einiges teurer.
Die Sache hat nur einen Haken:

Der Ausdruck “kontrolliert biologischer Anbau” ist nicht geschützt und so bleibt zunächst offen, wer da kontrolliert und was derjenige unter “biologisch” versteht. Seine Aussagekraft gewinnt der Begriff nur durch die Statuten der jeweiligen Kontrollinstanz. Die seriösen orientieren sich dabei meist an der EU-Vorschrift EU 2092/91, die eine vollständige Kontrolle der gesamten Produktionskette vorschreibt.

Was aber innerhalb der EU leicht zu bewerkstelligen ist, wirft im Fernhandel besondere Probleme auf. Die lückenlose Dokumentation der Baumwolle vom Saatgut bis zur Einfuhr nach Deutschland setzt vor allem eine ständige Präsenz in den Erzeugerländern voraus.

Das ist recht aufwendig, und daher sind nur wenige Organisationen zuverlässige Zertifizierungsstellen:

Hier seien besonders die niederländische Skal und das Schweizer Institut für Marktökologie (IMO) genannt. Die ebenfalls Schweizer Remei AG betreibt mit über 1400 Kleinbauern eigene Projekte in den Erzeugerländern und wird ihrerseits durch Bio.Inspecta kontrolliert. Remei gilt als der europäische Marktführer im Handel mit ökologischen Garnen.
DIDYMOS bezieht einen Großteil seiner Garne von renommierten Herstellern wie Bühler Schweiz, die in der Vertriebsgemeinschaft BioRe, unter Führung der Remei AG, ausschließlich Garne aus kontrolliert biologisch angebauten Naturfasern vertreiben. Nur ein kleiner Teil kommt von anderen deutschen und österreichischen Spinnereien, die dann aber für jede einzelne Charge ein Skal- oder IMO-Zertifikat nachweisen müssen.