Entlaubungsmittel bei der BaumwollernteIm konventionellen Baumwollanbau werden die Felder kurz vor der Ernte mit einem Herbizid gespritzt, das die Blätter welken, und schließlich die Pflanze absterben lässt.die GründeEin Grund dafür ist, dass die Erntemaschinen nicht besonders feinfühlig vorgehen. Sie ernten Baumwolkapseln und Blätter und quetschen beides zusammen. Maschinell vom grünen Strauch geerntete Baumwolle wäre mit Blattschnipseln durchsetzt und grün vom Blattfarbstoff, und Sie wissen sicher, wie schwer Grasflecken aus Baumwolle heraus zu bekommen sind. | ||
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Der Hauptgrund ist aber ein anderer: An einem Baumwollstrauch werden nicht alle Fruchtkapseln gleichzeitig reif. Eine Maschine kann aber nicht zwischen reifen und unreifen Kapseln unterscheiden. Um die gleichzeitige Reifung aller Fruchtkapseln zu erzwingen, bedient man sich eines biologischen Tricks: Jede Pflanze reagiert auf eine schwere Verletzung mit einer sogenannten "Notreife". Die Pflanze sichert ihren Fortbestand, in dem sie, bevor sie abstirbt, ihre noch unreifen Früchte in einem beschleunigten Prozess zumindest zur Keimfähigkeit reifen lässt. Das bringt zwar nicht die beste Qualität, für die Pflanze ist es aber besser als gar keine Nachkommen zu erzeugen. Die "schwere Verletzung" sämtlicher Pflanzen eines Feldes wird am rationellsten mit einem Entlaubungsmittel hervor gerufen. |
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die Nebenwirkungen |
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Die Baumwolle für DIDYMOS wird daher von Hand gepflückt. |
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