Sommerhitze

Ein paar Tipps, damit das Tragen für Sie und Ihr Baby auch im Sommer ein Vergnügen ist

Welches Tragetuch?


Natürlich benötigen Sie kein spezielles Tragetuch nur für den Sommer. Aber wenn die Geburt Ihres Kindes ins Frühjahr fällt, können die folgenden Gedanken bei der Auswahl des Modells hilfreich sein.
Die verschiedenen DIDYMOS-Modelle unterscheiden sich in ihrer Dichte. Zu den leichten Tüchern zählen die Modelle aus feinem Jacquardgewebe und hier besonders die "Wellen"-Motive. Bei den Streifen-Mustern ist das Modell "Olaf" besonders leicht.
Der UV-Schutz der DIDYMOS-Gewebe ist generell sehr hoch, wobei kräftig gefärbte Stoffe grundsätzlich einen besseren Schutz bieten als helle. Auch bei der Farbe selbst gibt es Unterschiede: Die beste Schutzwirkung haben grün, rot und schwarz (in dieser Reihenfolge).
DIDYMOS Baybtragetücher erfüllen die Anforderungen der DIN 13758-2 an UV-Schutzkleidung. Die Norm verlangt einen UV-Schutzfaktor (UPF) von 40. Bei allen geprüften DIDYMOS-Tüchern wurde ein UPF über der Messgrenze von 50 ermittelt.

Wärmehaushalt

In der Sommerhitze wirkt sich der enge Körperkontakt mitunter etwas schweißtreibend aus. Das kann aber auch ein Vorteil sein: Wenn Sie Ihr Baby im Tragetuch vor der Brust haben, spüren Sie am eigenen Leib, wie warm es Ihrem Kind gerade ist. Es ist also nicht möglich, dass das Kind unbemerkt überhitzt, zumal sein Körper nie wärmer werden kann als der Ihre.
Außerdem wird klar, wann eine Pause angezeigt ist. Das Tragetuch dient dann als Picknickdecke, oder es macht sich als Schattenspender nützlich. Zwischen zwei Bäume geknotet, hat Ihr Baby eine Hängematte fürs Schläfchen zwischendurch; luftig, schaukelnd und sicher vor Krabbelgetier.

Trageweisen

Bindeweisen, bei denen das Kind von nur einer Stofflage gehalten wird, sind bei hoher Temperatur angenehmer. Es empfehlen sich also die Kägurutrage, der Hüftsitz, die Rucksacktrage und für ganz kleine Babys auch die Wickelkreuztrage, wobei hier die seitlichen Tuchbahnen nicht aufgefächert werden.


oder ein Ring-Sling

Der DidySling ist besonders im Sommer eine günstige Möglichkeit, ihr Baby zu tragen. Er ist sehr schnell und einfach zu handhaben und es ergeben sich gerade die oben genannten Trageweisen mit nur einer Stofflage.

Sonnenschutz

Hier gilt, was immer gilt: Je kleiner das Kind, umso weniger darf es direktem Sonnenlicht ausgesetzt werden. Eine luftige Kopfbedeckung mit breiter Krempe und Nackenschutz schützt von oben. Unbedeckte Haut ist mit Sonnencreme zu schützen. Ein paar Worte zu Sonnencremes: Eine Creme mit Lichtschutzfaktor 20 hält ca. 95 Prozent der UV-Strahlung ab. Bei LSV 40 sind es ca. 97 Prozent. Um die 2 zusätzlichen Prozentpunkte zu erreichen, enthält die Creme fast die doppelte Menge an Lichtschutzmitteln. Ob diese Stoffe so gut für die Haut sind, weiß man nicht. Daher scheint ein LSV von 20 unter normalen Bedingungen ein vernünftiger Wert. Besondere Vorsicht ist allerdings geboten, wenn reflektierende Flächen oder große Höhe die Strahlung verstärken. Am Wasser und im Gebirge ist die UV-Strahlung auch im Schatten deutlich stärker.

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Wasserversorgung

Aufgrund ihrer im Verhältnis größeren Körperoberfläche verlieren Babys mehr Flüssigkeit als Erwachsene. Ein Baby das noch voll gestillt wird, verlangt daher bei höheren Temperaturen häufiger nach der Brust. Diesem Bedürfnis sollten sie unbedingt nachkommen und dabei nicht vergessen, dass sie selbst für zwei trinken müssen. Stillen Sie Ihr Kind nicht mehr oder nur noch teilweise dann bieten Sie ihm häufig etwas zu trinken an. Wasser ist hier gut: Es hat keine Kalorien und schadet eventuell schon vorhandenen Zähnen nicht.